Leserzuschrift von Heinz Dähling auf Fritz Vahrenholts kürzlichen Newsletterbeitrag „Ist Holz die neue Kohle ? Der große Ökoschwindel durch Holzverbrennung“ (Januar 2021):

Sich mit der CO2-Bilanz der Holzverbrennung zu befassen und deren Unsinn nachzuweisen ist sicher interessant aber müßig, da Holz und anderes Nachwachsendes nie auch nur Ansatzweise einen Beitrag zur Energieversorgung der Menschheit leisten können. Dazu ein paar schlichte Zahlen (wurden vor einigen Jahren recherchiert, sind aber sicher heute noch ähnlich):

Die Welt erntet jährlich rund zwei Milliarden Tonnen Holz, von denen etwa die Hälfte in den Entwicklungsländern unmittelbar verheizt wird. Selbst wenn man den Heizwert der kompletten Ernte zugrunde legt, beträgt der Heizwert aller weltweit jährlich verbrauchten fossilen Energieträger rund das 18-Fache. Dabei ist Holz nicht einmal ein besonders effektiver Lieferant für Biomasse. Der deutsche Wald hat einen jährlichen Zuwachs pro Hektar von 6 – 8 t (lufttrocken). Das wäre äquivalent zu rund 3000 Litern leichtem Heizöl. Ein Zuckerrübenacker schafft mindestens das Doppelte. Sogenannte Kurzumtriebspflanzen, z.B. Miscantus Giganteus, bringen es auf einen Hektar bezogenen Energieertrag äquivalent zu 5000 bis 6000 Litern Heizöl.

In Deutschland werden auf zwei Millionen Hektar Energiepflanzen angebaut. Würde man von einem Heizwert von 5000 Litern Heizöl pro Hektar ausgehen, ohne irgendwelche Umwandlungsverluste in Rechnung zu stellen, dann endet man bei einer Energiemenge, die 2,7% des deutschen Primärenergiebedarfs substituiert. Also selbst in diesem schön gerechneten Fall so gut wie nichts!

Den Unsinn der energetischen Biomassenutzung erkennt man auch an nachfolgendem Vergleich. Die jährliche Sonneneinstrahlung in Deutschland liegt zwischen 700 und 1200 KWh/m², die Quadratmeter bezogene jährliche Energieernte der Kurzumtriebspflanze bei 5 KWh (reiner Heizwert). Das ist ein Wirkungsgrad von 0,5 %. PV-Module bringen es da schon auf 20 %, die 30 bis 40 fache Energieernte auf gleicher Fläche. Leider kann man sie nicht speichern. Was von den politischen Träumern übersehen wird ist, dass die Menschheit sich seit und durch die Nutzbarmachung fossiler Brennstoffe verfünffacht hat. Und die Bevölkerungsexplosion insbesondere in Entwicklungsländern geht weiter und die brauchen vor allem Ackerfläche für Nahrung. Den Weg zurück zu „renewable“ gibt es nicht mehr.

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Man kann wie Mycle Schneider, Herausgeber des World Nuclear Industry Status Report, gegen die Nutzung von Atomkraftwerken sein und das auch gern mit Preisen bei der Erzeugung von Strom versuchen zu belegen. Wo aber bleibt bei den Überlegungen die Volatilität bei der Erzeugung durch Wind und Solar? Kosten von 1,1 Cent pro Kilowattstunde für Solarstrom in Portugal sind super, aber der Preis nützt herzlich wenig, wenn kein Solarstorm vorhanden ist. Das Interview mit Mycle Schneider gibt es bei der Deutschen Welle.

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Staubsaugen in Schweden? Besser gerade nicht, es herrscht Stromknappheit und zwar so, dass sogar Kohlestrom aus Deutschland und Polen nach Südschweden importiert werden muss. SVT Nyheter berichtete, der Link geht zur automatisch übersetzen Seite.

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Der Wind kommt, die Strompreise rauschen in den Keller. Das passierte – wenn man so will – mit Ansage. Kaum ist der prognostizierte Windstrom da, gehen die Preise in den Keller. Eigentlich wäre es ein Grund zu Freude, aber leider haben die Stromkunden davon nichts. Im Gegenteil, durch die festen Vergütungen wird es für sie richtig teuer, denn das Delta zwischen der Vergütung und dem Marktpreis muss durch die Bezieher bezahlt werden.

(Abbildung: Screenshot Agora Energiewende)

(Abbildung: Screenshot Energymap.org am 07.02.2021)

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Eigentlich hätte die WHO sich die Reise von Experten nach Wuhan in China sparen können. Sie sollen dort nach der Herkunft des COVID 19 Virus forschen. Es hätte gereicht in Potsdam beim PIK anzurufen und schon wäre der Grund für den COVID 19 Ausbruch klar gewesen: Es ist der Klimawandel bzw. die Emissionen, was sonst?

„Globale Treibhausgasemissionen haben im Laufe des letzten Jahrhunderts den wahrscheinlichen Ursprungsort von SARS-CoV-2 in Südchina zu einem Hotspot für Coronaviren gemacht, die von Fledermäusen übertragen werden. Klimatische Veränderungen in dieser Region haben das Wachstum von Waldgebieten befördert, die Fledermäusen geeignete Habitate bieten.“

Es erinnert in der Logik etwas an die Forderungen führender deutscher Energiewendefans, den Umwelt- und Naturschutz endlich zu verklappen, damit noch viel mehr Windkraftanlagen aufgestellt werden können. Wer weiß, welche Krankheiten uns erspart bleiben, wenn man auf diese Weise die Insekten- und Vogelwelt hierzulande dezimiert? Die Logik weitergedacht hätte China bei Zeiten einfach nur Windkraftanlagen in den Wäldern aufstellen müssen, die hätten dann Tabula Rasa mit den Fledermäusen gemacht und der Menschheit wäre ein Pandemie erspart geblieben. Zum PIK Artikel geht es hier.

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Die Telelupe: Wikipedia

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Heartland am 14.1.2021:

Climate Change Is Not to Blame for Rising Natural Disaster Costs

In less than a month, three separate reports have been released repeating the same half-truth: the costs of natural disasters are rising, setting records in recent years, and human-caused climate change is to blame. I say half-truth because it is also a half-lie.

Each of the studies received copious amounts of prominent coverage by the mainstream media. I suspect the timing of the releases and the coordinated coverage were not by coincidence. They were intended to gin up a steady drumbeat of support for radical climate action by the incoming Biden administration, with these studies intended to provide the new president’s climate team with justification and cover for a “great reset” type of takeover of the economy to save the world from apocalyptic climate change.

It is true the costs of natural disasters have risen in recent years. However, real-world data indicate climate change, whether human-caused or not, bears little if any blame for that fact. Instead, people’s choices about where to live and work, and government policies that create moral hazard, are to blame for the higher costs from floods, wildfires, and storms.

In late December a group calling itself Christian Aid released a report titled “Counting the Cost 2020: a Year of Climate Breakdown,” which attributed the high costs of the year’s 15 most expensive weather-related disasters to climate change. A week later, the giant German reinsurer Munich Re released “Record Hurricane Season and Major Wildfires—The Natural Disaster Figures for 2020.” The reinsurer’s report said natural disasters, including hurricanes, flooding, and wildfires, “produced losses of US $210 b[illion], with insured losses of US $82 b[illion]” worldwide. The reason for the high costs, Munich Re asserted, was that human-caused climate change made natural disasters worse. On January 8, the National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) published a report claiming there have been 285 climate-change-enhanced natural disasters since 1980, imposing costs exceeding $1.875 trillion, and the United States experienced 22 weather- or climate-related events in 2020 alone topping $1 billion in costs (a new record).

Weiterlesen bei Heartland

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Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Geschichte und Kultur des östlichen Europa am 5.1.2021:

Jahrhundertdürre im Mittelalter – mit Parallelen zum Klimawandel heute?

Der Übergang von der mittelalterlichen Warmzeit zur Kleinen Eiszeit wurde offenbar von starken Dürren zwischen 1302 und 1307 in Europa begleitet, die der feucht-kalten Phase der 1310er Jahre und der damit verbundenen großen Hungersnot von 1315-21 vorausgingen. Die Wetterlagen 1302-07 seien vergleichbar mit der Wetteranomalie 2018, als in Kontinentaleuropa eine außergewöhnliche Hitze und Dürre herrschte, schreiben die Forschenden der Leibniz-Institute für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) und für Troposphärenforschung (TROPOS) im Fachjournal Climate of the Past. Die Wettermuster damals würden den stabilen Wetterlagen ähneln, die seit den 1980ern häufiger auftreten und mit der verstärkten Erwärmung der Arktis in Zusammenhang gebracht werden. Übergangsphasen im Klima seien immer durch einen Zeitraum geringer Variabilität geprägt, in denen die Wetterlagen langanhaltend stabil sind, so die Hypothese der Leibniz-Forschenden aus dem Vergleich der Dürren 1302-07 und 2018.

Die Studie ist ein Zwischenergebnis der Freigeist-Nachwuchsforschungsgruppe zur Dante-Anomalie (1309-1321) am Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO). Die von der Volkswagen-Stiftung geförderte Nachwuchsgruppe untersucht den rapiden Klimawandel am Anfang des 14. Jahrhunderts und seine Auswirkungen auf das spätmittelalterliche Europa.

Der „Große Hunger“ (Great Famine, 1315-1321) gilt als größte gesamteuropäische Hungersnot des vergangenen Jahrtausends. Wenige Jahre später folgte mit dem „Schwarzen Tod“ (1346-1353) die verheerendste bekannte Pandemie, bei der etwa ein Drittel der damaligen Bevölkerung der Pest zum Opfer fielen. Eingeleitet wurden diese Krisen damals von einer Phase rapiden Klimawandels nach 1310, die nach dem italienischen Dichter und Philosophen Dante Alighieri als „Dante-Anomalie“ (Dantean Anomaly) bezeichnet wird. Die 1310er Jahre gelten als Übergangsphase von der durch relativ hohe Temperaturen geprägten hochmittelalterlichen Klimaanomalie zur Kleinen Eiszeit.
Das Forschungsprojekt aus Leipzig nimmt dabei besonders die Regionen Oberitalien, Südostfrankreich und Ostmitteleuropa unter die Lupe. Diese Gebiete wurden bisher wenig untersucht im Hinblick auf die große Hungersnot, bieten aber eine Vielzahl historischer Quellen, die helfen können, meteorologische Extremereignisse und ihre sozio-ökonomischen Auswirkungen zu rekonstruieren, die Aussagen zur Verwundbarkeit der Gesellschaft damals ermöglichen. „Wir wollen damit zeigen, dass der historische Klimawandel viel besser rekonstruiert werden kann, wenn nicht nur Klimaarchive wie Baumringe oder Sedimentkerne genutzt werden, sondern auch historische Quellen. Das Einbeziehen der geisteswissenschaftlichen Forschung trägt deutlich dazu bei, die gesellschaftlichen Folgen des Klimawandels in der Vergangenheit besser zu verstehen und Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen“, erklärt Dr. Martin Bauch vom GWZO, der die Nachwuchsgruppe leitet.

In der jetzt veröffentlichten Studie wurde eine Vielzahl historischer Quellen ausgewertet: Chroniken aus dem heutigen Frankreich, Italien, Deutschland, Polen und Tschechien. Regionale und städtische Chroniken gaben Auskunft zu historischen Stadtbränden, die ein wichtiger Indikator für Dürren waren. Verwaltungsschriftgut aus Siena (Italien), der Grafschaft Savoyen (Frankreich) und der zugehörigen Region Bresse ließen Rückschlüsse auf die wirtschaftliche Entwicklung zu. Anhand der Daten war es beispielsweise möglich, die Weizen- und Weinproduktion in der französischen Region Bresse abzuschätzen und mit der Weizenproduktion in England zu vergleichen. Da der Ertrag stark von klimatischen Faktoren wie Temperatur und Niederschlag abhing, sind dadurch Rückschlüsse auf das Klima im jeweiligen Produktionsjahr möglich.

Während der Sommer 1302 in Mitteleuropa noch sehr regenreich war, folgten ab 1304 mehrere sehr trockene, heiße Sommer. Aus Sicht der Klimageschichte handelt es sich dabei um die stärkste Dürre des 13. und 14. Jahrhunderts. „Auch aus dem Nahen Osten berichten Quellen von großer Dürre. So führte der Nil beispielsweise ungewöhnlich wenig Wasser. Wir denken daher, dass die Dürre 1304-06 nicht nur ein regionales Phänomen war, sondern wahrscheinlich transkontinentale Ausmaße hatte“, berichtet Dr. Thomas Labbé vom GWZO.

Anhand der Auswirkungen rekonstruierte das Team die historischen Wetterlagen zwischen Sommer 1302 und 1307. Durch Auswertungen der Dürre 2018 und ähnlichen Extremereignissen ist inzwischen bekannt, dass in solchen Fällen in der Regel eine sogenannte „Niederschlagsschaukel“ (Precipitation Seesaw) vorherrscht. So bezeichnet die Meteorologie einen starken Kontrast zwischen extrem hohen Niederschlägen in einem Teil von Europa und extrem niedrigen Niederschlägen in einem anderen. „Die Ursache dafür liegt meist in stabilen Hoch- und Tiefdruckgebieten, die ungewöhnlich lange in einer Region verharren. 2018 lagen beispielsweise sehr stabile Tiefs lange über dem Nordatlantik und Südeuropa, was zu starken Niederschlägen dort und einer extremen Dürre dazwischen in Mitteleuropa führte“, erläutert Dr. Patric Seifert vom TROPOS, der sich als Meteorologe um die Rekonstruktion der Großwetterlagen kümmerte. Die Analyse der möglichen Großwetterlage deutet darauf hin, dass zwischen 1303 und 1307 meistens ein starkes, stabiles Hoch über Mitteleuropa gelegen haben muss, was die extreme Dürre in diesen Jahren erklären würde.

Die Analyse dieser historischen Wettersituationen ist von besonderem Interesse, da aktuell diskutiert wird, wie sich der Klimawandel in der Arktis auf das Wetter in Europa auswirkt. In den letzten Jahrzehnten hat sich die Arktis mehr als doppelt so stark erwärmt wie andere Regionen der Erde. Dieses Phänomen wird „Arktische Verstärkung“ (Arctic Amplification) genannt und von einem DFG-Sonderforschungsbereich unter Leitung der Universität Leipzig untersucht. Eine Theorie nimmt an, dass durch die überproportionale Erwärmung der Arktis die Temperaturunterschiede zwischen den mittleren Breiten und der Region um den Nordpol sinken und damit auch die atmosphärische Dynamik abnimmt. Als Folge können sich Wetterlagen länger halten als früher, so eine gängige Hypothese. „Auch wenn es sich im Mittelalter um eine Phase der Abkühlung handelte und wir jetzt in einer Phase der menschgemachten Erwärmung leben, könnte es Parallelen geben: Die Übergangszeit zwischen zwei Klimaphasen könnte durch geringere Temperaturunterschiede zwischen den Breitengraden geprägt sein und länger anhaltende Großwetterlagen verursachen, was eine Zunahme von Extremereignissen erklären könnte“, gibt Patric Seifert zu Bedenken.

Parallel zu den Dürren verzeichneten die Forschenden in ihrer Studie eine erkennbare Zunahme an Stadtbränden. Brände waren für die eng bebauten Städte im Mittelalter eine große Gefahr da es damals noch keine Feuerwehren wie heutzutage gab. Am besten dokumentiert zwischen 1302 und 1307 ist wahrscheinlich ein Brand in Florenz, bei dem am 10. Juni 1304 über 1700 Häuser brannten. Aus den Quellen für Italien und Frankreich ergab sich eine Korrelation zwischen extremer Trockenheit und Bränden. „Wir denken, dass wir in unserer Analyse erstmals einen Zusammenhang zwischen Bränden und Dürren über einen Zeitraum von 200 Jahren gefunden haben. Große Stadtbrände folgten meist ein Jahr nach den Dürren. Die Holzstrukturen in den mittelalterlichen Häusern reagierten mit Verzögerung. Wenn sie aber einmal ausgetrocknet waren, entzündeten sie sich sehr leicht“, erklärt Martin Bauch vom GWZO. Der Zusammenhang von Dürre und Feuer war auch den Zeitgenossen bewusst: Die Bürger wurden damals verpflichtet, Wassereimer neben die Haustür zu stellen sozusagen als Feuerlöscher, die jederzeit verfügbar sein sollten. Erst später wurden organisierte Feuerwehren gegründet, so z.B. um 1348 in Florenz. Aus den Städten in Oberitalien sind größere Infrastrukturmaßnahmen als Reaktion auf die Dürren überliefert: Parma und Siena investierten in größere, tiefere Brunnen. Siena in der Toskana kaufte sich extra einen Hafen am Meer und baute diesen nach den Dürrejahren 1302-04 aus, um darüber Getreide importieren zu können und unabhängiger von der heimischen Produktion zu werden.

„Unserer Auswertung zufolge war die Dürre 1302-1307 ein Jahrhundertereignis. Keine andere Trockenheit erreichte im 13. und 14. Jahrhundert diese Dimensionen. Das nächste Ereignis dieser Größenordnung war erst die Dürre 1360-62, die sich quer über Europa erstreckte und auch aus Japan, Korea und Indien überliefert ist“, schlussfolgert Annabell Engel, M.A., vom GWZO. Im Zusammenhang mit der globalen Erwärmung rechnet die Forschung mit häufigeren Extremereignissen wie Dürren. Während viele Studien bereits für die 1340er Jahre kurz vor der Pestepidemie starke Schwankungen zwischen den Jahren belegten, war das erste Jahrzehnt des 14. Jahrhunderts, ganz anders als die 1310er Jahre, bisher kaum im Blick der Forschung. Die Leibniz-Forschenden konnten nun erstmals zeigen, dass außergewöhnliche trockene Sommer 1302-1304 südlich und 1303-1306 nördlich der Alpen die Folge von stabilen Wetterlagen und sehr unterschiedlich verteilten Niederschlägen waren. Die Studie aus Leipzig wirft so ein neues Licht auf die ersten Jahre des 14. Jahrhunderts mit seinen dramatischen Veränderungen und schlägt den Bogen zu den Klimaveränderungen der Gegenwart. „Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung des Klimas des 21. Jahrhunderts lassen sich aus unserer Studie allerdings schwer ableiten. Während im 14. Jahrhundert noch natürliche Schwankungen des Klimas dominierten, ist es heute der Einfluss des Menschen auf das Klima“, merken Martin Bauch und Patric Seifert an.

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