Frank Hennig am 9.1.2021 auf Tichys Einblick:

Stromfrequenzabfall: Das war knapp: Blackout am Freitag gerade noch vermieden – massive Störung

Im europaweiten Stromnetz gibt es immer wieder Störungen. Diesmal in Rumänien. Die Katastrophe konnte nur knapp vermieden werden – Deutschlands Flatterstrom erhöht die Gefahr, weil die bisherigen Reserven und viele Speicher abgeschaltet wurden.

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Dazu heute.at am 8.1.2021:

So knapp schrammte Europa heute am Blackout vorbei

Das europäische Verbundsystem hatte am Freitag mit einer Frequenzstörung zu kämpfen. Wie der Experte Kaspar Haffner von Swissgrid sagt, trat die Störung kurz nach 14 Uhr auf. Hafner: „Die Netzfrequenz ist aufgrund einer Netzaufteilung in Südosteuropa kurzfristig auf 49.745 Hz eingebrochen.“ Normalerweise liegt dieser Wert bei 50 Hz.

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Pressemitteilung des BUND am 10. Juni 2020:

Sackgasse Wasserstoffstrategie: hohe Importabhängigkeit, zu wenig Energieeffizienz, E-Fuels keine Alternative für die Verkehrswende

Die heute vom Bundeskabinett beschlossene nationale Wasserstoffstrategie (NWS) dient nicht dem Ziel, Deutschland schnellstmöglich in eine klimaneutrale Energieversorgung zu führen. Sie verstetigt einen hohen Energieverbrauch, indem sie zentrale Anforderungen an Energiesparen und Energieeffizienz außer Acht lässt. Und sie führt das Land so in eine hohe Importabhängigkeit. Auch im Verkehr setzt die NWS falsche Prioritäten: Aufgrund des hohen Stromverbrauchs bei seiner Herstellung kann Wasserstoff immer nur die zweit- oder drittbeste Lösung nach der direkten Stromnutzung sein.

Die NWS geht davon aus, dass die Wasserstoffnachfrage künftig weit über der nationalen Produktion liegen wird: 2030 demnach bei 90 bis 110 Terawattstunden. Erzeugt werden dann in Deutschland aber voraussichtlich nur 14 Terawattstunden. Diese Lücke lässt sich aus Sicht des BUND nur verringern, indem durch einen deutlichen Ausbau der erneuerbaren Energien das Wasserstoffangebot erhöht und zugleich durch strikte Energieeffizienzvorgaben die Wasserstoffnachfrage reduziert wird. In ihrer jetzigen Fassung verschiebt die nationale Wasserstoffstrategie diese Herausforderungen auf andere Länder und setzt von vornherein auf internationale Importe.

Antje von Broock, Geschäftsführerin Politik und Kommunikation beim BUND: „Deutschland wird absehbar und selbst verantwortet vor einer gigantischen Wasserstofflücke stehen. Der zusätzliche Ausbau erneuerbaren Stroms muss dringend und drastisch beschleunigt werden, um die Importabhängigkeit zu verringern. Der Ansatz einer grünen Wasserstoffstrategie sollte sein, die erneuerbaren Energien bis 2030 auf einen Anteil von 75 Prozent zu erhöhen. Zugleich muss der Energieverbrauch drastisch gesenkt und die Erneuerbaren so effizient wie möglich eingesetzt werden. Denn nur Wasserstoff, der auf der Grundlage erneuerbarer Energien hergestellt wurde, ist wirklich grün.“

Eine echte grüne und nachhaltige Wasserstoffstrategie muss folglich mit einer grundsätzlichen Veränderung der Konsum- und Verbrauchsmuster einhergehen. „Ein deutlicher Anstieg bei der Energieeffizienz muss die Grundvoraussetzung für die Nutzung grünen Wasserstoffs sein und entsprechend umgesetzt werden“, so Werner Neumann, Sprecher des Bundesarbeitskreises Energie beim BUND. „Nur durch effizientes Herstellen und Verbrauchen sowie suffizientes Leben und Wirtschaften wird der Bedarf an zusätzlichem erneuerbaren Strom nachhaltig und klimafreundlich zu decken sein. Eine Wasserstoffstrategie, die nicht auf weniger Energieverbrauch und -verschwendung setzt, droht kläglich zu scheitern.“

Die Mängel der NWS zeigen sich auch beim Umgang mit sogenanntem „blauen Wasserstoff“, der trotz der vehementen Kritik an der Speicherung von CO2 im Erdreich (CCS) übergangsweise eine Rolle spielen soll. Bei seiner Herstellung wird Erdgas reformiert und das freiwerdende CO2 aufgefangen, abtransportiert und im Boden gespeichert. Doch nicht nur die Umweltrisiken sind unzureichend untersucht; auch ist das Verfahren teuer und ökonomisch nicht konkurrenzfähig. 

Arne Fellermann, Abteilungsleiter Klimaschutz beim BUND: „Blauer Wasserstoff ist eine kostspielige fossile Energiequelle, die keinen Beitrag zu konsequentem Klimaschutz liefert. Grüner Wasserstoff ist schon heute eine technisch reife Energiequelle, deren Potenziale ausgeschöpft werden sollten anstatt sie durch andere Übergangstechnologien auszubremsen.“

Auch im Verkehrssektor werden die Weichen falsch gestellt. Hinsichtlich ihrer Energieeffizienz sind Elektrofahrzeuge klar im Vorteil gegenüber Fahrzeugen mit E-Fuels. E-Fuels sind synthetische Kraftstoffe, die mittels Strom aus Wasser und Kohlendioxid produziert werden. Elektrofahrzeuge verbrauchen weniger als das 3,5- bis 5-fache an Strom für dieselbe Wegstrecke. Dennoch hält die Bundesregierung daran fest, dass synthetische Kraftstoffe für Pkw eingesetzt werden können.

„E-Fuels sind keine Alternative für die Verkehrswende“, so Fellermann. „Es ist unverständlich, warum die Bundesregierung trotz der Alternative E-Mobilität weiter am Verbrennungsmotor festhält. Synthetische Kraftstoffe sind ein klimapolitischer Irrweg, da ihre Herstellung extrem viel Strom verbraucht und damit äußerst ineffizient ist. Die Anwendungsbereiche für grünen Wasserstoff müssen politisch reguliert und priorisiert werden. Synthetische Kraftstoffe sollten nur für den unvermeidbaren Flug- und Schiffsverkehr genutzt werden. Eine effektive Klimaschutzstrategie muss auf die effizienteste Technik setzen.“

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Westfalen-Blatt im Mai 2020:

Ortsvorsteher und Bürgermeister zum erschossenen Rotmilanweibchen in Borchen „Tötung geschah mit einer klaren Absicht“

Der Ortsvorsteher von Dörenhagen, Heinz Rebbe, und der Bürgermeister der Gemeinde Borchen, Reiner Allerdissen, haben in einer Pressemitteilung eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht. Sie sind darüber entsetzt, dass ein brütendes Rotmilanweibchen im Nest erschossen wurde.

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Daniel Wetzel auf Welt.de am 13.1.2021:

Deutschland geht der Strom aus

Ein Kraftwerksbauer erforscht das Fundament der Energiewende – und erschrickt. Laut seinen Berechnungen wird in Deutschland der Strom knapp. Und zwar schneller als gedacht. Offizielle Stellen beschwichtigen. Doch selbst unter Öko-Lobbyisten wächst die Angst vor einer Versorgungslücke.

Weiterlesen auf Welt.de (Bezahlschranke)

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Welt.de am 15.1.2021:

Klimaschutz durch nachhaltige Investments? Das sind falsche Versprechungen

Mit nachhaltigen Fonds sollen Anleger gute Renditen erzielen und gleichzeitig die Welt retten. Welcher Sparer kann da schon Nein sagen? Er oder sie sollte es aber, denn sie tragen absolut nichts dazu bei, den Klimawandel zu bremsen. Sie können sogar das Gegenteil bewirken. 34

„The sky is the limit“, schwärmt Mirjam Staub-Bisang. Nur den Himmel sieht die Chefin des Schweizer Ablegers der weltgrößten Anlagegesellschaft Blackrock als Grenze, wenn es um nachhaltige Geldanlagen geht.

Bis 2025, so prophezeite sie kürzlich bei einer Veranstaltung der Deutschen Börse, würden 60 Prozent des Geldvermögens bei den großen Investmentgesellschaften nachhaltig verwaltet. 2019 waren es gerade mal 15 Prozent. „Eine unglaubliche Entwicklung.“

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Wenn in Frankreich Stromnot ist, wird es auch bei uns enge. Infodujour.fr am 12.1.2021 (auf französisch):

Neuf mille éoliennes en panne (de vent) : la France au bord du black-out

Le gestionnaire du réseau électrique (RTE) vient d’annoncer qu’il prévoit une forte hausse de la consommation d’électricité en raison de la vague de froid attendue et conseille, pour « éviter tout risque de coupure », de réduire sa consommation. La France manque de courant.

Weiterlesen auf Infodujour.fr

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Alfred Brandenbergers Vademecum geht es hier zum Thema Wasserstoffspeicher.

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Leserzuschrift:

Beim Green Deal stellt sich die Frage, wer zahlt und wer profitiert. Wie wird das Ganze gesteuert, wer ist mit wem verflochten, z.B. Superreiche und NGO´s? Wer zahlt ist klar: wir alle. Die kanadische Journalistin Cory Morningstar hat auf Ihrer Website dazu mehrere Artikel verfasst, beginnend mit The Manufacturing of Greta Thunberg. Wenn man die Seite anklickt und ein wenig herrunterscrollt, findet man 12 Kapitel zu den o.g. Fragen, versehen mit einer Unmenge von Quellen und Links.

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Heut schonmal richtig gut amüsiert? Nein? Dann lesen Sie diesen Artikel auf erneuerbareenergien.de:

Wie Windkraft den Wald retten könnte

Windparks auf klimageschädigten Waldflächen sind eine wirtschaftliche Option für Förster. Doch Anwohner fürchten landschaftliche Folgen.

Weiterlesen (nur für Hartgesottene) auf erneuerbareenergien.de

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Infosperber am 24.1.2021:

Wie Axpo mit ihrem Solarkraftwerk um Subventionen kämpft

Die Axpo fordert mehr Markt und kämpft zugleich um mehr Subventionen. Als Vorwand dient ihre teure alpine Solaranlage am Muttsee.

Die Geschichte, die der Chef des Stromkonzerns Axpo am Donnerstag den Medienleuten erzählte, ist ein Musterbeispiel für gelungene Polit-PR. Anlass gab der Entscheid der Axpo, ihr vor vier Jahren angekündigtes Solarkraftwerk an der Staumauer des Glarner Muttsees nächsten Sommer endlich zu bauen, das Basler Stadtwerk IWB daran zu beteiligen und den produzierten Solarstrom, abgesichert mit einem 20-jährigen Abnahmevertrag, an die Migros-Tochter Denner zu verkaufen.

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