Golfstrommodelle unvollständig: Tiefenströmung im Nordatlantik entdeckt

 von Kalte Sonne

Spektrum.de am 30.7.2020 zum Thema „The science is settled“:

Färöer-Bank: Tiefenströmung im Nordatlantik entdeckt

Einer der weltweit größten Wasserfälle liegt im Nordatlantik. Bis Wasser dort in die Tiefe stürzt, nimmt es einen langen, bisher unbekannten Weg bis zum Kontinentalrand außerhalb Norwegens.

Im Nordatlantik fließt eine bisher unbekannte Meeresströmung, die Wasser zu einem der weltweit größten Wasserfälle transportiert: dem Kanalüberlauf der Färöer-Bank. Eine Kombination aus Strömungsmessungen und einem Wirbel auflösenden Ozeanmodell habe die Entdeckung ermöglicht, schreiben die Autoren im Magazin »Nature Communications«.

Weiterlesen auf Spektrum.de

Hier der Abstract des Papers von Chafik et al. 2020:

Discovery of an unrecognized pathway carrying overflow waters toward the Faroe Bank Channel

The dense overflow waters of the Nordic Seas are an integral link and important diagnostic for the stability of the Atlantic Meridional Overturning Circulation (AMOC). The pathways feeding the overflow remain, however, poorly resolved. Here we use multiple observational platforms and an eddy-resolving ocean model to identify an unrecognized deep flow toward the Faroe Bank Channel. We demonstrate that anticyclonic wind forcing in the Nordic Seas via its regulation of the basin circulation plays a key role in activating an unrecognized overflow path from the Norwegian slope – at which times the overflow is anomalously strong. We further establish that, regardless of upstream pathways, the overflows are mostly carried by a deep jet banked against the eastern slope of the Faroe-Shetland Channel, contrary to previous thinking. This deep flow is thus the primary conduit of overflow water feeding the lower branch of the AMOC via the Faroe Bank Channel.

Für die Golfstrommodelle und damit verbundenen Klimahorror ist das nun ziemlich blöd, wenn sie diese Strömung bisher gar nicht auf dem Plan hatten…

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Roger Pielke am 9.2.2020 auf Forbes:

How Academic ‘Blacklists’ Impede Serious Work On Climate Science

A climate advocacy group called Skeptical Science hosts a list of academics that it has labeled “climate misinformers.” The list includes 17 academics and is intended as a blacklist. We know of this intent because one of the principals of Skeptical Science, a blogger named Dana Nuccitelli, said so last Friday, writing of one academic on their list, “if you look at the statements we cataloged and debunked on her [Skeptical Science] page, it should make her unhirable in academia.”

That so-called “unhirable” academic is Professor Judy Curry, formerly the chair of the School of Earth and Atmospheric Sciences at Georgia Tech, and a Fellow of both the American Geophysical Union and American Meteorological Society. By any conventional academic metric, Curry has compiled an impressive record over many decades. The idea that she would be unhirable would seem laughable.

Weiterlesen auf auf Forbes

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NZZ am 2.2.2020:

Harte Fakten gut erzählen: Wie Schriftsteller mit dem Klimawandel umgehen

Die literarische Auseinandersetzung mit dem Klimawandel macht als «Climate-Fiction» bereits Schule. Aber es gibt auch Schriftsteller, die dieses Thema in Sachbüchern behandeln wollen. Dabei kommen ganz unterschiedliche Erzählstrategien zum Einsatz.

Weiterlesen bei der NZZ

Die Alarmseite schreibt fleißig Romane zum Klimawandel. Wann kommt mal wieder ein klimarealistischer Roman heraus? Die beste Geschichte hierzu stammt bisher von Michael Circhton: „Leseempfehlung zur Klimadebatte: Welt in Angst – von Michael Crichton„.

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Yahoo Sport am 31.1.2020:

Klimawandel: Dein E-Mail-Postfach ist auch daran schuld

Es gibt unzählige Dinge, die die globale Erwärmung und den Klimawandel verstärken und jetzt kommt noch etwas hinzu: dein E-Mail-Posteingang. Genauer gesagt liegt das Problem in der exorbitanten Menge an Daten, die wir dort täglich speichern.

Weiterlesen auf Yahoo Sport

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Sollten die Medien nicht beide Seiten der Klimadebatte zu Wort kommen lassen? Weshalb dürfen Kritiker ihre Argumente nicht öffentlich diskutieren? Der Medienforscher Denis Muller meint, es wäre regelrecht gefährlich, Klimaskeptikern Raum in den Medien zu geben. Nachzulesen in The Conversation:

Media ‘impartiality’ on climate change is ethically misguided and downright dangerous

So geht es auch in Diktaturen und anderen unfreien Gesellschaften zu. Das Königshaus bestimmt, was diskutiert werden darf und was nicht. Willkommen zurück im Mittelalter!

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Winter 1962/1963;  Experten sagten, eine neue Eiszeit beginnt,  im Video ab Minute 3.45:

Presseerklärung der „Aktionsgemeinschaft Energiesicherung und Kerntechnik (AEK) e.V.“ zur zunehmenden Ideologisierung der Umweltpolitik im SPD-geführten Bundesumweltministerium:

Bezug: „Die fünf Klimawächter“ von Niklas Zaboij, FAZ vom 12.08.2020, Seite 17

Die AEK kritisiert die Berufung der 3 Ökonomen und 2 Physiker in den sogenannten Klimawächterrat massiv. Diese Auswahl ist ein deutliches Zeichen der zunehmenden Ideologisierung der Umweltpolitik durch das SPD-geführte Bundesumweltministerium. Kritische Stimmen zur Klimapolitik der Bundesregierung finden sich in diesem Gremium nun bewusst nicht. Was aber, wenn die Erde doch eine Kugel ist (und die Medaille doch zwei Seiten hat)? Auch auf EU-Ebene wundern sich unsere europäischen Nachbarn über diese zunehmende Ideologisierung der Deutschen. Zuletzt sichtbar bei der Diskussion zur EU-Taxonomie. Da  beauftragte die deutsche Regierung das Öko-Institut mit einer Analyse zur Nachhaltigkeit von Energieerzeugungsarten. Das Ergebnis war entsprechend ganz „auf Linie“ der SPD. Frau Merkel trifft kommenden Donnerstag lieber Greta Thunberg & Luisa Neubauer, anstatt sich mit international anerkannten Wissenschaftlern über die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen zum Klimawandel zu beraten.

Besonders umstritten sehen wir die Ernennung von Brigitte Knopf, die nicht nur bei dem äußerst umstrittenen Hans-Joachim Schellnhuber promoviert hat, sondern auch danach immer nur beim Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung tätig war, das ja auch von dem ideologisch völlig verbohrten Schellnhuber geleitet wurde. Die deutsche Wissenschaft ist hier nicht wirklich repräsentiert! Die Daten zum menschlichen Einfluss auf den Klimawandel werden zunehmend mit Methoden ausgewertet, die studierten Naturwissenschaftlern und Ingenieuren sehr befremdlich vorkommen. Gelten die Forderungen einer Greta Thunberg, die man in ihrem eigenen Land kaum wahrnimmt, mehr als die Warnungen von seriösen Naturwissenschaftlern, die Datenanalyse und wissenschaftliche Methoden an unseren Universitäten studiert und in ihrem Forscherleben tagtäglich wissenschaftlich angewandt haben? Die Diskussion über den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel würde keiner wissenschaftlichen Prüfung standhalten, die wir Naturwissenschaftler uns bei Publikationen unterziehen müssen.

Die völlig verfehlte Energiewende zeigt sich auch an der Tatsache, dass fehlender Strom in Bayern aus alten österreichischen Ölkraftwerken importiert wird. Und die grüne Landesregierung in Baden-Württemberg wettert zwar gegen Autos, baut aber (über EnBW) sogar noch ein Ölkraftwerk, um Lastschwankungen ausgleichen zu können, wenn Sonne und Wind keinen Strom liefern. Niemand in der Welt wird so einer Energiewende folgen. Trotzdem machen wir unsere wertschöpfende Industrie weiter kaputt, und vergessen völlig, dass bezahlbarer Strom das Blut in den Adern des produzierenden Gewerbes ist. Wollen wir unseren Kindern eine deindustrialisierte Heimat hinterlassen?

Dr. rer. nat. Andreas Kronenberg (Telefon: 05923 801 4015)

Vorsitzender der 

Aktionsgemeinschaft Energiesicherung und Kerntechnik (AEK) e. V.

1981 als bundesweiter Verband gegründet; eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Aschaffenburg unter VR 10222; mit dem Zweck der Förderung des Umweltschutzes die Reinhaltung der Luft, des Wassers und des Bodens, die Bekämpfung von Lärm, die Einhaltung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen sowie die Sicherstellung der Energieversorgung unter besonderer Berücksichtigung des Umweltschutzes. Auch die Förderung des Naturschutzes fällt unter den Satzungszweck, soweit dies durch die Reinhaltung von Luft, Wasser und Boden sowie die Bekämpfung von Lärm erreicht werden kann (Auszug aus der Satzung).

https://kaltesonne.de/

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